Tag des offenen Denkmals 2026

Der Tag des offenen Denkmals 2026
Dieses Jahr ist es am 13. September wieder so weit: Am Tag des offenen Denkmals® 2026 laden wieder tausende historische Bauwerke in ganz Deutschland zum Besuchen ein. Jedes Jahr brechen bei einem der größten Kulturevents in Deutschland mehrere Millionen Besucher zu Streifzügen durch die Vergangenheit auf.
Auch in Düren sind 18 Objekte zu besichtigen, unter anderem die ehemals papierverarbeitende Fabrik Becker & Funck (heute Fabrik für Kultur und Stadtteil). Eine Fotoausstellung zeigt einige historische Bilder und eine Dokumentation der Sanierungs- und Umwidmungsarbeiten aus den Jahren 2004 bis 2006. Im Dampfkesselhaus wird die historische Dampfmaschine einige Male mit einem Kompressor in Gang gesetzt, um zu demonstrieren wie einst der Strom erzeugt wurde, den die Maschinen für die Herstellung von Briefpapier, Umschlägen und Grußkarten benötigten.
Das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in diesem Jahr ausgegebene Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ legt Jahr den Fokus auf Bewegung, Austausch und Verbindungen, die durch Denkmale erzeugt oder begünstigt werden. Denkmale können Netzwerke sein, die uns Menschen in jeder Lebenslage verbinden und damit Gesellschaft möglich machen. Besonders historische Bauwerke der Infrastruktur stellen schon seit Jahrhunderten den Austausch zwischen Menschen her: Historische Konstruktionen, die nicht nur ihren ideellen Zweck erfüllen, uns Identität und außergewöhnliche Ästhetik schenken, sondern teils auch aus praktischen Gründen gepflegt und erhalten werden sollten.



Der Tag des offenen Denkmals® 2026 soll Veranstaltern die Möglichkeit bieten, das Bewusstsein für die Relevanz dieser besonderen Denkmale und dem Denkmalschutz allgemein als gesamtgesellschaftliche Aufgabe weiter zu stärken. Die Umsetzung des Mottos bedeutet zum einen, Ankerpunkte für Versorgung oder Verkehr öffentlich zugänglich zu machen: Ob Brücken, Schiffe, Kraftwerke, Behörden, Schulen, Krankenhäuser oder Verteidigungseinrichtungen, sie alle sollen als Dreh- und Verbindungspunkte präsentiert werden. Im übertragenen Sinne ruft das Motto zum anderen dazu auf, sich am Tag des offenen Denkmals® selbst zu vernetzen – mit Besuchern, Denkmalschützern und Denkmaleigentümern.
